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  1. In den ersten Tagen kann Ihr Piercing etwas schmerzen und ist besonders empfindlich. Es kann zu leichten Blutungen, zu Rötungen und Schwellungen kommen.
  2. Tägliche Pflege Ihres Piercing ist daher enorm wichtig. Reinigen Sie daher in den nächsten  Wochen Ihr Piercing und den Schmuck 2 bis 3x pro Tag. Oberstes Gebot vor jeder Pflege ist peinliche Sauberkeit. Daher gründlich die Hände waschen und den Schmuck nur an der Kugel anfassen! Die Wunde bildet Sekret, das sich an Öffnungen des Stichkanals ansammelt und dort eintrocknet. Daher ist die Kruste vorher aufzuweichen, z.B. mit warmen Wasser (beim Duschen z.B.) oder Octenisept. Für Zungenpiercing: Spülen Sie mit Listerine, Kamillentee oder  Kamillosan  ( verdünnen!! )
  3. Meiden sie Milchprodukte, scharfe und saure Speisen oder Flüssigkeiten. Rauchen sie wenn möglich weniger.
  4. Falls sie in einer staubigen Umgebung arbeiten, tragen sie ein Pflaster.
  5.   Achten Sie beim Bauchnabel auf lockere Kleidung.
  6. Die problematische Zeit ist die Heilphase, die bist zu einem 3/4 Jahr dauern kann, abhängig von der Art des Piercing, der Länge des Stichkanals und Ihrer Pflege. Der Stichkanal heilt von außen nach innen. Das heißt auch wenn Sie denken es sei schon verheilt, ist innen noch eine Wunde vorhanden!
  7. Auf Jod basierende Produkte und weiße Salben (Betaisadona oder Roche Wund-& Heilsalbe) sind für Piercings ungeeignet, es kann zu Reaktionen mit dem Schmuck kommen. Alkohol (z.B. Desinfektionsmittel wie Kodan, Softasept N, usw.) ist ein Entzündungsstimulans und darf daher bei Entzündungen NICHT verwendet werden.
  8. Linderungen bereiten Salzlösungen, die aber mit klarem Wasser nachgespült werden müssen.
  9. Falls sich das Piercing entzünden sollte kommt bitte im Studio vorbei!